Sie sind hier: Startseite Über das ZfS

Über das ZfS

Aufgaben und Ziele

Das ZfS ist eine Abteilung Freiburger Akademie für Universitäre Weiterbildung (FRAUW) und bietet fakultätsübergreifend das Lehrprogramm im Bereich überfachliche "Berufsfeldorientierte Kompetenzen" (BOK) für Bachelor- und Jura-Studierende an. Lehramtsstudierende besuchen am ZfS Veranstaltungen zur Begleitung des Orientierungspraktikums (OSP) bzw. im "Modul Personale Kompetenz" (MPK).

Das ZfS gehört mit einem Programm von mehr als 400 Lehrveranstaltungen mit ca. 6.500 Teilnehmenden pro Jahr zu den fünf größten Lehreinheiten der Universität. Das praxisorientierte Lehrangebot wird von mehr als 250 Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft umgesetzt und durch das Direktorium der FRAUW verantwortet sowie durch die Qualitätskommission des ZfS begleitet.

Das Lehrangebot des ZfS ergänzt das fachwissenschaftliche Studium der Studierenden durch Angebote zum Erwerb und zur Förderung von Schlüsselkompetenzen und bietet Einblicke in unterschiedliche, übergreifende Berufsfelder. Studierende können am ZfS Lehrveranstaltungen in der Vorlesungszeit wie auch in der vorlesungsfreien Zeit besuchen.

In unseren Lehrveranstaltungen im Bereich der Berufsfeldorientierten Kompetenzen (BOK)

  • erwerben Studierende Zusatzqualifikationen, die ein erfolgreiches Studieren unterstützen und auf Anforderungen in unterschiedlichen Lehrveranstaltung_ZfS_Sebastian Bender_Universitaet Freiburg.jpgBerufsfeldern vorbereiten
  • erweitern Studierende durch team-, praxis- und problemorientiertes Arbeiten ihre persönliche und berufsbezogene Handlungskompetenz (Schlüsselkompetenzen) und realisieren eigene Projekte
  • setzen sich Studierende mit eigenen Kompetenzprofilen, beruflichen Wünschen und Zielen auseinander
  • informieren sich Studierende über mögliche künftige Berufsfelder.


Das Lehrangebot wird ergänzt durch Serviceangebote für Studierende (u.a. wöchentliche Beratungs- und Sprechstunden für alle Lehrbereiche, Einführungsveranstaltungen für unter­schied­liche Studierendengruppen, Vortragsangebote im Rahmen der Reihe "Von der Uni in den Beruf" in Kooperation mit dem Hoch­schul­team der Arbeitsagentur und dem Service Center Studium). Für die Lehrbeauftragten bietet das ZfS neben Informationsmaterial umfassende Beratungs- und Weiterbildungsangebote z.B. in Kooperation mit der Abteilung Hochschuldidaktik.

Unser Team steht Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung: Sprech- und Beratungszeiten.

Das ZfS ist eine Abteilung der Freiburger Akademie für Universitäre Weiterbildung (FRAUW).

Die FRAUW ist eine zentrale Betriebseinrichtung der Albert-Ludwigs-Universität. Die Dienst- und Rechtsaufsicht über die FRAUW führt das Rektorat. Geleitet wird die Einrichtung durch ein dreiköpfiges professorales Direktorium, das Fachkommissionen zur Beratung der Abteilungen eingesetzt hat.

Das ZfS wird in seiner Arbeit eng durch die Qualitätskommission begleitet, die auf der Basis ihrer Zusammensetzung für die Fakultäten und die Studierenden das Lehrangebot im BOK-Bereich und in den Lehramtsbereichen erarbeitet.

Mitglieder der Qualitätskommission sind (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Prof. Dr. Juliane Besters-Dilger (Prorektorin für Studium und Lehre)
  • Dr. Janina Cünnen (Sprachlehrinstitut, Geschäftsführerin)
  • Dr. Detlev Degenhardt (Rechenzentrum, Abteilungsleiter Virtualisierung und Speichersysteme)
  • Prof. Dr. Moritz Diehl (Vertreter der Studiendekane/-dekanin der Technischen Fakultät)
  • Annette Ehinger (Gemeinsame Kommission der Philologischen und der Philosophischen Fakultät, Geschäftsführerin)
  • Prof. Dr. Thorsten Friedrich (Vertreter der Studiendekane der Fakultät für Chemie und Pharmazie, Vertreter Lehramt)
  • Prof. Dr. Barbara Koch (Vorsitzende der Qualitätskommission, Studiendekanin der Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen)
  • Rebecca Leins (Vertreterin der B.A.-Studierenden)
  • Dr. Franz-Josef Leithold (Universitätsbibliothek, stellvertretender Direktor und Leiter des Medienzentrums)
  • Prof. Dr. Eva Lütkebohmert-Holtz (Vertreterin der Studiendekanin/des Studiendekans für Wirtschaftswissenschaften der Wirtschafts- und Verhaltenswissenschaftlichen Fakultät)
  • Parwaneh Mirassan (Vertreterin der B.Sc.-Studierenden)
  • Prof. Dr. Dieter Neutatz (Vertreter der Studiendekane/-dekanin der Philologischen und der Philosophischen Fakultät)
  • Prof. Dr. Peter Pfaffelhuber (Vertreter der Studiendekane der Fakultät für Mathematik und Physik)
  • Prof. Dr. Michael Scherer-Lorenzen (Studiendekan der Fakultät für Biologie)
  • Berufsfeldorientierte und überfachliche Schlüsselqualifikationen zu vermitteln und Kompetenzen zu fördern, ist unsere Aufgabe. Wir verstehen uns dabei als Kompetenzzentrum, das mit hoher Prozessqualität ein bedarfsorientiertes fakultätsübergreifendes Lehrangebot in den Bereichen BOK, interdisziplinäre SQ, MPK und OSP verantwortet.
  • Bei uns lehren ausgewiesene Expertinnen und Experten, die mit hoher Motivation und pädagogischem Geschick wissenschaftlich fundiert und praxisorientiert die berufliche Handlungskompetenz der Studierenden fördern.
  • Wir orientieren unsere Arbeit und die Weiterentwicklung des Programms an den Ansprüchen und Erwartungen unserer Zielgruppen und Stakeholder.
  • Unser Team besteht aus Bildungsexpertinnen/-experten und Verwaltungskräften, die über hohe Prozess- und Organisationskompetenz verfügen.
  • Eine hohe Servicequalität liegt uns am Herzen.

Unserer Arbeit, der Konzeption und Organisation der Lehrveranstaltungen (und der Auswahl der Lehrbeauftragten) liegt das Grundverständnis einer aktiven Handlungsorientierung der Lernenden in einem selbstgesteuerten Lernprozess zu Grunde.

Lernen soll deshalb in einem aktivierenden, motivierenden Umfeld stattfinden, das immer wieder Reflexion über die eigenen Lernziele und Fortschritte ermöglicht, das individuell auf die Bedürfnisse und Motive der Teilnehmenden eingeht, sich dabei an hochschuldidaktischen Maßstäben und Erkenntnissen messen lassen kann und darüber hinaus bedarfs- und praxisorientiert ist. In unseren Lehrveranstaltungen kommen aktivierende, interaktive, partizipative und problemorientierte Methoden zum Einsatz, die dem Umstand Rechnung tragen, dass Lernen ein individueller Prozess ist und dass Methodenvielfalt und -wechsel Interesse und Motivation fördern.

Folgende Leitgedanken prägen dabei das Lehrprogramm:

 

 

Im BOK-Bereich werden übergreifende berufsfeldorientierte Kompetenzen gefördert und so die Möglichkeit geboten, praxisrelevante Schlüsselqualifikationen zu erwerben. Ein Berufsfeld umfasst dabei eine Gruppe von Berufen, die sich im Ausbildungsweg, im Anforderungsprofil und mit den Aufgaben ähneln. Der BOK-Bereich fokussiert dabei übergreifende Berufsfelder wie beispielsweise Journalismus, Unternehmenskommunikation, Kultur- oder Personalmanagement.

Schlüsselkompetenz ist als eine persönliche und berufsbezogene Handlungskompetenz zu verstehen. Vier Kompetenzfelder können differenziert werden: Fachkompetenz, Methodenkompetenz, Sozial- und Individualkompetenz. Diese handlungsorientierten Kompetenzfelder zielen auf die Entwicklung von Kenntnissen, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Einstellungen einer Person.

In allen BOK-Veranstaltungen ist die Förderung von Schlüsselkompetenzen eine wesentliche Querschnittsaufgabe, die vor allem durch interaktive, problem- und projektorientierte Methoden, Kleingruppenarbeit und angeleitete Feedbackprozesse realisiert wird.

Schalenmodell beruflicher
Handlungsfähigkeit

Schalenmodell klein
zum Vergrößern bitte anklicken

Qualifikation bezieht sich auf die Sachebene (objektzentriert) und umfasst klar beschreibbare und abprüfbare Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Qualifikation ist die Voraussetzung für das Herausbilden von Kompetenzen.

Kompetenz bezieht sich auf das Individuum (subjektzentriert) und beschreibt die Fähigkeit zur Selbstorganisation beim Erwerb von Kenntnissen und bei der Weiterentwicklung von Fähigkeiten, Einstellungen, Erfahrungen und Lernverhalten. Kompetenz basiert auf der psychischen Bereitschaft und physischen Fähigkeit, Anforderungen, Situationen und Herausforderungen zu begegnen und darauf bezogen Handlungsoptionen zu entwickeln und umzusetzen. (vgl. Erpenbeck, J., von Rosenstiel, L. (Hrsg.) (2007): Handbuch Kompetenzmessung. Stuttgart: Schäffer-Poeschel Verlag.)

Berufsfeldorientierte Kompetenzen sind dementsprechend die Fähigkeiten, Einstellungen und Kenntnisse, die es einer Person ermöglichen, sich in einem Berufsfeld angemessen zu bewegen.

Qualifikationen sind vermittelbar, Kompetenzen können lernbegleitend gefördert werden!

Jahre 2002-2017

Gegründet wurde das ZfS 2002 auf Initiative der Philologischen und Philosophischen Fakultät im Zuge der Einführung der ersten Bachelor of Arts-Studiengänge (B.A.). Sie sollten gemäß den Vorgaben des zuständigen Ministeriums auch Veranstaltungen zur Vermittlung überfachlicher berufsfeldorientierter Kompetenzen umfassen, um einen größeren Praxisbezug akademischer Studien zu schaffen. 

Dies sowie die große Nachfrage seitens der Studierenden der traditionellen Studiengänge führten dazu, dass der Bereich "Berufsfeldorientierte Kompetenzen" (BOK) in die neuen gestuften Bachelor-Studiengänge (Bachelor of Arts B.A. und Bachelor of Science B.Sc.) integriert wurde (Beitrag von uniTV aus dem Jahr 2008 über das damalige Veranstaltungsangebot des ZfS).

Das ZfS war von November 2002 bis März 2010 eine zentrale Einrichtung der Universität Freiburg. Zum 01.04.2010 wurde es als Abteilung in die Freiburger Akademie für Universitäre Weiterbildung (FRAUW) integriert.

Seit dem Frühjahr 2010 ist auch das „Modul Personale Kompetenz“ (MPK) im Rahmen des modularisierten Lehramtsstudiums (GymPO I) Teil des ZfS-Lehrangebots. Es bietet den Studierenden die Möglichkeit, den persönlichen Bezug zum Lehrer/innenberuf über das Fachwissenschaftliche hinaus zu vertiefen und personale Handlungskompetenz zu entwickeln. Der modularisierte Lehramtsstudiengang wurde bzw. wird durch die Einführung des Bachelor/Master zum WS 2015/16 auch für den Lehramtsstudiengang abgelöst.

Seit Herbst 2015 setzt das ZfS das dreiwöchige Orientierungspraktikum (OSP) für Studierende des polyvalenten Zwei-Hauptfächer-Bachelorstudiengangs mit Option Lehramt Gymnasium um. Es dient der Überprüfung und Fundierung der Studien- und Berufswahl.

Seit dem Frühjahr 2017 ist die FRAUW eine zentrale Betriebseinrichtung der Universität

Sie gliedert sich in drei Abteilungen:


Das ZfS ist eine Abteilung der Freiburger Akademie für Universitäre Weiterbildung (FRAUW).

Die FRAUW ist eine zentrale Betriebseinrichtung der Albert-Ludwigs-Universität. Die Dienst- und Rechtsaufsicht über die FRAUW führt das Rektorat. Geleitet wird die Einrichtung durch ein dreiköpfiges professorales Direktorium, das Fachkommissionen zur Beratung der Abteilungen eingesetzt hat. Das ZfS wird in seiner Arbeit eng durch die Qualitätskommission begleitet, die auf der Basis ihrer Zusammensetzung für die Fakultäten und die Studierenden das Lehrangebot im BOK-Bereich und in den Lehramtsbereichen erarbeitet.

Ziele und Aufgaben

Ziel der FRAUW ist es, eine berufsfeldorientierte fachliche und überfachliche Qualifizierung im Bereich Weiterbildung und fakultätsübergreifende Lehre an der Universität zu ermöglichen. In der Weiterbildung richtet sich das Angebot der FRAUW sowohl an externe Dritte als auch an Mitglieder und Angehörige der Universität. Die FRAUW trägt damit zur Erfüllung der Aufgaben der Universität im Bereich von Studium, Lehre und Weiterbildung bei, insbesondere durch Förderung der Kompetenz- und Persönlichkeitsentwicklung der Studierenden im Bereich des grundständigen Studiums.

Die FRAUW hat insbesondere folgende Aufgaben:

1. (Weiter-)Entwicklung, Planung, Qualitätssicherung, Koordination und Umsetzung

a) der von den Fakultäten bzw. von universitären Einheiten angebotenen Programme der wissenschaftlichen Weiterbildung einschließlich des Programms für Gasthörende,

b) der Fort- und Weiterbildung von Beschäftigten der Universität,

c) der überfachlichen Lehre in den Bereichen Berufsfeldorientierte Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen im grundständigen Studium,

d) der Beratung von Teilnehmenden und Lehrkräften, im Fall von a) vor allem auch von Anbietern.

2. Koordination bestehender Kooperationsbeziehungen mit Dritten im Aufgabenbereich der FRAUW.

3. Zusammenarbeit mit universitären Einrichtungen.

 

Wir sind an folgenden Projekten beteiligt: