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Service Learning

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Service Learning - was ist das?

Lernen durch gesellschaftliches Engagement, so kann Service Learning übersetzt werden.

‚Service‘ steht für Ihr ehrenamtliches Engagement in einer Initiative oder einem Projekt, über das Sie sich neue Erfahrungsräume erschließen. Sie gewinnen direkte Einblicke in die Gestaltungsmöglichkeiten unserer Gesellschaft und übernehmen Verantwortung.

Der Aspekt des ‚Learnings‘ findet in begleitenden Workshops statt. Wenn Sie sich bereits engagieren, kennen Sie Herausforderungen in Ihrem Einsatzfeld und wissen, wie wichtig Strategien zur deren Bewältigung sind. Auch diejenigen, die sich neu engagieren, profitieren von der Reflexion Ihrer individuellen Praxiserfahrungen und der Vertiefung des für die ehrenamtliche Tätigkeit erforderlichen Wissens. In unserem Modul gewinnen Sie durch theoriegeleitete Reflexion aktueller Fallbeispiele sowie ethisch basierter Leitfragen neue Erkenntnisse und wenden diese unmittelbar in der Praxis an.

Wo können Sie sich engagieren?

Fünf unterschiedliche Einsatzfelder stehen Ihnen für Ihren Praxiseinsatz ab dem Wintersemester 2019/20 offen:

Unsere Kooperationspartner*innen

In allen Einsatzfeldern können Sie neben den von unseren Kooperationspartner*innen angebotenen Initiativen, Projekten oder Mitwirkungsmöglichkeiten auch selbstständig Engagementfelder suchen.

Bei diesen und weiteren Kooperationspartner*innen können Sie sich ab dem Wintersemester 2019/20 engagieren:

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Was lernen Sie dabei und warum lohnt sich Service Learning?

Service Learning ist eine persönliche Bereicherung!

  • Sie lernen u.a. Ansätze der (interkulturellen) Kommunikation oder des Projektmanagements in Ihrem Engagement anzuwenden.
  • Sie reflektieren eigene und fremde Werthaltungen hinsichtlich verschiedener Themen, analysieren Handlungsmuster, entwickeln neue Strategien zum Problemlösen und können diese im Praxiseinsatz umsetzen.
  • Sie untersuchen beispielsweise moderne Konsum- und Lebensstile und ihre potentiellen Folgewirkungen für Umwelt, Klima und soziale Lagen und entwickeln Bewusstseinsbildung und (Selbst-) Reflexionsfähigkeit für die persönliche Rolle als Konsument*in.
  • Sie hinterfragen u.a. Ihre Rolle als Multiplikator*in in einer demokratischen Gesellschaft und lernen, wie Verhandlungen zu komplexen Themen wie Migration und Klimawandel geführt werden können ohne zu spalten.
  • Sie gestalten Lebenswelt und Zivilgesellschaft aktiv mit.
  • Sie stärken Ihre personalen und sozialen Kompetenzen und entwickeln kritisches Denken weiter.

Aufbau und Angebot

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Ab dem WS 2019/20 haben Sie die Möglichkeit, sich in fünf Einsatzfeldern zu engagieren: Digitalisierung, Lebens- & Umweltwissenschaften, Interkulturalität & Migration, Umwelt & Nachhaltigkeit, Politische Interessenvertretung. In allen Einsatzfeldern können Sie sich neben den von unseren Kooperationspartner*innen angebotenen Initiativen, Projekten oder Mitwirkungsmöglichkeiten auch selbst Engagementfelder suchen.

In themenbezogenen oder übergreifenden Workshops lernen Sie Ansätze und Modelle z.B. der Ökologie, der Demokratiebildung, der Interkulturellen Kommunikation oder des Projektmanagements kennen. Sie verbinden die Ansätze mit Ihrer Praxiserfahrung und entwickeln so neue Handlungsoptionen – auch unterstützt durch die Möglichkeit einer Supervision bzw. Beratung in Kleingruppen.

Eine Besonderheit ist die interdisziplinäre Abschlusskonferenz mit Theorie-Praxis-Austausch:

Sie erhalten Impulse durch Experten und Expertinnen. Sie erörtern gemeinsam mit Studierenden des EPG1-Seminars „Verantwortung in der Zivilgesellschaft“ und Studierenden, die drei UCF2-Seminare unter dem Titel „Wissenschaft – Technologie – Gesellschaft“ absolvieren, welche sozial-ethischen Fragen mit neuen wissenschaftlichen und technologischen Entwicklungen einhergehen.

1 Ethisch-Philosophisches Grundlagenstudium
2 University College Freiburg

Inhalte des Moduls können hier einsehen, detaillierte Informationen zu Workshopinhalten, zur Belegung und zu Terminen finden Sie auf dieser Seite.

Im WS 2019/20 bietet das University College Freiburg (UCF) unter dem Titel "Wissenschaft – Technologie – Gesellschaft" drei Seminare an:

Sie diskutieren mit Expert*innen, wie sich Wissenschaft, Technologie und Gesellschaft gegenseitig bedingen, das Oberthema lautet: Gerechtigkeit. Pro Seminar können Sie 6 ECTS-Punkte erwerben.

Die Belegung ist für Bachelor- und Masterstudierende sowie Studierende der Medizin (ab dem 3. Fachsemester) möglich, Infos zu allen Seminaren unter:
www.ucf.uni-freiburg.de/teaching-projects/wissenschaft-technologie-gesellschaft

In einer Abschlusskonferenz werden Studierendenteams ihre Erkenntnisse präsentieren. Die Konferenz findet gemeinsam mit den Studierenden des Moduls Service Learning statt, die sich u.a. in den Bereichen Digitalisierung, Lebens- und Umweltwissenschaften praktisch engagieren, sowie mit Studierenden des EPG1-Seminars Verantwortung in der Zivilgesellschaft.

1 Ethisch-Philosophisches Grundlagenstudium

Im Seminar Verantwortung in der Zivilgesellschaft des Ethisch-Philosophischen Grundlagenstudiums (EPG) erarbeiten sich die Studierenden den theoretischen Hintergrund zu den ethischen Fragen gesellschaftlicher Verantwortung, die sich den Service Learning Studierenden in ihren Einsatzfeldern stellen.

Das Seminar endet mit einer interdisziplinären Abschlusskonferenz, bei der die Studierenden des Seminars „Verantwortung in der Zivilgesellschaft“ sowie die Studierenden der UCF1-Seminare Wissenschaft - Technologie - Gesellschaft den ehrenamtlich Engagierten ihr Wissen zur Verfügung stellen und und mit ihnen gemeinsam deren Praxiserfahrungen reflektieren.

1 University College Freiburg

ECTS:

  • Im EPG 6 Punkte
  • Im M.Ed. 3 Punkte
  • Im BOK 4 Punkte

Die Belegung ist für Bachelor- (BOK) und Lehramtsstudierende (EPG und Master of Education) möglich. Eine detaillierte Seminarbeschreibung sowie Informationen zu den Veranstaltungsterminen finden Sie in HISinOne unter folgenden Links:

Stimmen von Teilnehmenden

  • „Initiativen waren sehr gut ausgewählt. Das Themenfeld ist sehr spannend und aktuell."
  • Die Kombination von ehrenamtlichem Engagement und Uni finde ich toll, das ist Wertschätzung und Förderung von sozialem Engagement in einem.“
  • "Besonders gefallen hat mir der freie, interdisziplinäre und praxisorientierte Austausch mit Dozenten, anderen Studierenden und natürlich in den Einsatzfeldern."
  • „Die verschiedenen Komponenten aus Theorie und Praxis haben mich viel Nützliches für zukünftiges Engagement und für das Leben gelehrt: Besonders die interessanten inhaltlichen Inputs und die Unterstützung in der eigenen Selbstreflexion sind sehr hilfreich.“
  • „Sehr verständnisvoller, persönlicher und angenehmer Umgang der Seminarleiter/innen mit den Studierenden. ...für mich persönlich sehr bereichernd."
  • „Auf Abwechslung und Qualität wurde Wert gelegt."

Die Weiterentwicklung des Moduls Service Learning SELF (Service Learning Universität Freiburg) wird aktuell im Rahmen der Förderlinie 2 „Lehr- und Lernlabore“ (FESt-BW) des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst
Baden-Württemberg gefördert.

Projekt Service Learning_logo StuRa


2017 und 2018 wurde das Service Learning Angebot im Rahmen des
Projektwettbewerbs Innovatives Studium (Innovationsfonds) gefördert.

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